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VMEA 2016

V-Modell® XT ErfahrungsAustausch

Abstracts



Hartmut Pohl
Prof. Dr. Hartmut Pohl
softScheck GmbH

IT-Security mit Hilfe des V-Modells

Das V-Modell ist ein Leitfaden zum Planen und Durchführen von Projekten. Anders als bei vielen anderen Entwicklungsmodellen stehen mehrere Planungsphasen an, welche durchlaufen werden müssen bevor mit der Implementierung begonnen werden kann. In diesen Planungsphasen können Sicherheitslücken vornherein durch Threat-Modelling kostengünstig und schnell verhindert werden. Gerade in der Industrie 4.0, in der Sicherheitslücken später zu fatalen Folgen führen können ist dies ein sehr großer Vorteil. Aber auch später lassen sich Sicherheitstests gut in den V-Modell Workflow einbinden. In der Implementierungsphase bietet es sich an, den Quellcode mehrfach mit statischer Code-Analyse zu überprüfen. Nach Abschluss der Implementierungsphase sollte das Produkt intern mit dynamischen Testmethoden, wie z.B. Fuzzing überprüft werden. Die Verzahnung des V-Models und des Microsoft Security Development Lifecycles (SDL) sorgt dafür, dass Programme von Anfang an ein hohes Sicherheitsniveau besitzen. Somit können Gefahren, schlechte Publicity und hohe Kosten vermieden werden können.

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Peter Morwinski
Peter Morwinski
Bechtle GmbH & Co. KG

PRINCE2 & V-MODELL XT in Projekten der Bundesbehörden und der Bundeswehr

Präsentation zu den Erfahrungen aus Projekten der Bundesbehörden und der Bundeswehr, in denen als offizielle Projektmanagementmethode V-Modell XT eingesetzt wird und Teilprojekte durch die Projektmanagementmethode PRINCE2 begleitet werden.

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Arne Schneikart
Arne Schneikart
ITZBund

Der neue IT-Dienstleister des Bundes (ITZBund) und das V-Modell XT

Zum 1.1.2016 wurde aus den IT-Dienstleistungszentren der Ressorts dreier Bundesministerien das ITZBund als der zentrale IT-Dienstleister des Bundes gebildet. Im Vortrag wird das Aufgabenportfolio und die absehbaren Arbeitsschwerpunkte vorgestellt. Das V-Modell XT ist im ITZBund in verschiedenen Ebenen präsent. Für das in Bundesbehörden zum Einsatz vorgeschrieben V-Modell XT Bund ist das ITZBund zuständig. Über die Mitgliedschaft im Weit e.V. wirkt es auch an der Weiterentwicklung des V-Modell XT mit. Für den Einsatz im eigenen Haus gibt es ein organisationsspezifisch angepasstes V-Modell XT ITZBund. Dieses Geflecht und die gegenseitigen Abhängigkeiten werden mit den Eingangs vorgestellten Herausforderungen in Zusammenhang gebracht. Wie kann das V-Modell XT als Vorgehensmodell die Herausforderungen des ITZBund unterstützen und welche Auswirkungen hat das auf die Firmen, die mit dem ITZBund als Unterauftragnehmer zusammenarbeiten?

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Hubert Siegemund
Hubert Siegemund
microTOOL GmbH

Wieviel V-Modell soll’s denn sein?
Erfahrungen eines Toolherstellers  mit dem Einsatz des V-Modell XT beim Kunden


microTOOL bietet mit in-STEP BLUE ein Werkzeug mit optimaler Unterstützung bei der Planung und Durchführung von Projekten nach dem V-Modell XT (und V-Modell XT Bund etc.) an.

Trotzdem schrecken viele unserer Interessenten bei näherer Beschäftigung mit dem V-Modell XT von einem vorbehaltlosen Einsatz zurück.

Damit stellen sich zum konkreten Einsatz des V-Modell XTs einige Fragen, auf die der Erfahrungsbericht Antworten aus der Praxis liefert:
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Hubert Biskup
Hubert Biskup
IBM Deutschland GmbH

Methodische Entwicklung von Internet-Dingen

Produkte von heute bestehen nicht mehr nur aus mechanischen und elektrischen Komponenten. Sie enthalten jetzt auch komplexe Kombinationen aus Hardware, Sensoren, Datenspeicher, Mikroprozessoren, Software und allgegenwärtigen Verbindungen. Für Unternehmen, die sich auf die schnellen Veränderungen durch Internet of Things (IoT) einstellen können, indem sie Daten aus einer Vielzahl von Quellen einbinden und analysieren, öffnen sich nie dagewesene Chancen. Mit Continuous Engineering werden Entwickler in die Lage versetzt, die Herausforderungen bei der Entwicklung intelligenter Produkte der nächsten Generation zu bewältigen. Die bewährten Methoden von Continuous Engineering helfen, das Potenzial von IoT zu nutzen und die Umsetzung von Innovationen zu beschleunigen.

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Gerolf Ziegenhain
Dr. Gerolf Ziegenhain
DFS Deutsche Flugsicherung GmbH

Entwicklung missionskritischer Betriebssystem-Plattformen

Die Entwicklungszyklen und -prozesse von Linux-Distributionen und Hardware-Lösungen unterscheiden sich stark von denen einer safety-kritsichen Applikation aus der Flugsicherung. In der DFS ist das Linux Competence und Service Center seit über einem Jahrzehnt dafür verantwortlich zwischen oftmals agil entwickelter Community-Software, den Enterprise Distributoren und Hardware Lieferanten zu vermitteln und nach innen die notwendigen gesetzlichen und technischen Vorgaben zu erfüllen. Wie können mit dem V-Modell XT Linux und Hardware Plattformen entwickelt und gepflegt werden?

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Peter Lang
Peter Lang
PETER LANG MANAGEMENT- & IT-CONSULTING

HERMES 5.1, das Vorgehensmodell der Schweiz
Konzept, wesentliche Elemente und Ausblick sowie ein Vergleich mit dem V-Modell®XT


Der Vortrag stellt in groben Zügen die aktuelle Version der Projektführungsmethode des Bundes der Schweiz, HERMES, vor und präsentiert einen Vergleich mit dem V-Modell®XT. Er geht auf die HERMES-Ausbildung und -Zertifizierungsmöglichkeiten ein (Zertifizierungen erfolgen aktuell durch die TÜV SÜD Akademie GmbH) und gibt einen Ausblick auf die Weiterentwicklung von HERMES, u.a. auf das in der Erarbeitung befindliche Referenzhandbuch „Programmmanagement mit HERMES 5“.

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Joachim Schramm
Joachim Schramm
Technische Universität Clausthal – Institut für Informatik – Abteilung Software Systems Engineering

Aktuelles zum V-Modell XT

Es wird über den aktuellen Planungstand für die Weiterentwicklung des V-Modell XT informiert. Die Ergebnisse aus den beiden Change Control Board Sitzungen in 2016 werden erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.

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Stand 13.09.16